Die Kollegen Dietz und Vossen erscheinen im Abstand von
fünf Jahren zum zweiten Mal bei Amazon als Rezensenten für
Bücher von Endres und Gunzenhäuser. In der soeben erschienenen Rezension des
aktuellen Buches nimmt Gottfried Vossen auch Bezug auf das frühere Buch ‚Schuld
sind die Computer!‘, das 2010 ebenfalls im AKA-Verlag erschien.
Gottfried Vossen (*1955)
ist seit 1993 Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Münster.
Dort ist er außerdem am European Research Center for Information Systems tätig.
Von 2004 bis 2006 war er Vizepräsident der Gesellschaft für Informatik (GI). Vossens
Rezension hebt lobend hervor, dass einige Wirtschaftsinformatiker
(Wedekind, Mertens) an prominenter Stelle erscheinen neben Hasso Plattner, dem deutschen
Bill Gates.
Wie jeder andere Reviewer, so stolpert Vossen über den
willkürlichen Charakter unserer Auswahl. Daher schreibt er: ‚Natürlich fragt
sich jemand wie ich, der die Informatik-Entwicklung in Deutschland auch seit
Mitte der 1970er Jahre miterlebt hat, warum der eine oder andere Name fehlt‘. Ich
will die Erklärung, die auch schon im Vorwort des Buches steht, hier nicht
wiederholen. Der erste Beitrag dieses Blogs ist ganz dieser Frage gewidmet. Dennoch
meint Vossen, dass ‚den Autoren ein eindrucksvoller Band gelungen [ist], der
sogar das oben erwähnte erste Buch derselben Autoren gut ergänzt, denn auch
dort ging es um Sichten auf die Informatik, die jetzt personifiziert werden.‘
Vossen war gerade in Neuseeland, als die Anfrage für
die Buchbesprechung kam. Sie entstand vermutlich im heimatlichen Münster. Dass
er darin die Autoren als ‚Gründerväter' der Informatik bezeichnet, ehrt uns.
Es ist aber reichlich übertrieben. Den Schuh können wir uns wahrlich nicht
anziehen. Da die Rezension bei Amazon erschien, kann man annehmen, dass sie
auch gelesen wird. Ob dieselbe Rezension noch anderswo erscheint, bleibt
abzuwarten.
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