Buchdeckel

Buchdeckel

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Wird es eine Fortsetzung zu diesem Buch geben?

Dazu gibt es eine leichte und eine schwere Antwort. Die leichte Antwort heißt: Die gibt es bereits. Alle Beitrage des Buchs sind bekanntlich eine Nachnutzung oder selektive Aufbereitung von Material aus Bertals Blog. Im Blog gibt es zurzeit 424 Beiträge, davon ein weiteres Dutzend Porträtskizzen, die es nicht in das Buch schafften. Fünf zusätzliche Interviews erschienen im Laufe diesen Jahres. Die schwierige Frage heißt: Sollte es wieder ein Papierbuch oder Analogbuch geben. Es geht hier um ein aBuch (a = alt oder analog) und nicht um ein eBuch (e = elektronisch oder digital). Etwas Handgreifliches, etwas zum Verschenken. Das Lesenkönnen ist ja Nebensache. Das kann man ja heute bereits, auch ohne aBuch.

Rul Gunzenhäuser und ich haben beschlossen, dass wir uns nicht für noch ein aBuch stark machen werden. Das betrifft sowohl eine Ergänzung des vorliegenden Buches (auch erweiterte Auflage genannt), als auch einen zweiten Band. Das heißt aber nicht, dass wir Kolleginnen oder Kollegen im Wege stehen werden, die solche Gelüste empfinden.

Argumente für einen zweiten Band liefern ja viele der Leser (oder Betrachter) des ersten Bandes. Das Problem der fehlenden Frauen würde sich nicht sehr verbessern, obwohl ihre Zahl sich inzwischen verdoppelt hat. Das dieser und jener Kollege nicht beachtet wurde, ließe sich nur denn lösen, wenn es jemanden gäbe, der es zu machen riskieren würde. Fordern ist die eine Sache, die Arbeit ordentlich zu machen, ist eine andere. Wie immer bei einem (Buch-) Projekt, stellt sich die Frage der Zielgruppe. Ein aBuch hat eine andere als ein eBuch, ein Blog andere als eine eFachzeitschrift oder eine eTageszeitung. Im Blog sind es offensichtlich sehr stark junge Menschen, die als Leser in Frage kommen. Information über und für junge Leute zieht daher die Besucher eines Blogs an. Die Zahlen über einige bisher nur im Blog erschienene Interviews scheinen dies zu bestätigen.


In Bertals Blog erlaube ich es mir, Themen Platz einzuräumen, einfach weil ich sie für wichtig halte. Deshalb musste ein ehemaliger Diplomand von mir zu Wort kommen, der heute mit über 20 Software-Patenten großen Respekt seiner Kollegen und seiner Firma genießt. Oder der Kollege, der sich mit agilen Methoden auch praktisch abmüht und diese in der Führungskräfte-Schulung verantwortet. Ich hatte zu jedem Zeitpunkt Listen mit je 5-6 Namen aus folgenden Gebieten: deutsche Praktiker, deutsche Akademiker, internationale Praktiker und Akademiker. Es sind Leute, von denen ich weiß, dass sie etwas zu sagen haben. Sollte jemand die Absicht haben, ernsthaft an meinem Projektle weiterzuarbeiten, darf er sich jederzeit an mich wenden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen